Ihr Sportwetten-Anwalt – jetzt Verluste zurückholen
- Widerrufsbelehrung bei Beauftragung
- Warum sich Verluste aus Online-Casinos und Sportwetten zurückholen lassen
- § Relevante Rechtsgrundlagen des Urteils
- Welche Anbieter sind betroffen?
- Anwalt für Sportwetten: Geld zurückfordern
- Rückforderung von Verlusten
- So geht’s: Geld aus Online-Glücksspielen & Sportwetten zurückholen
23; BGH, Beschluss vom 19.03.2008 – III ZR 220/07).
Widerrufsbelehrung bei Beauftragung
1 BGB mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste. Bereicherungsrechtliche Rückzahlungsansprüche sind im Sinne von § 199 Abs. 1 Nr. 1 BGB bereits im Augenblick der Zahlung der Einsätze durch den Spieler entstanden. Gemäß § 199 Abs.
Von Sportwetten bis zu Online-Casinos: Breites Spektrum an Rückforderungen
1 Nr. 2 BGB setzt der Beginn der Verjährung neben der Entstehung des Anspruchs voraus, dass der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen müssen. Nach der Rechtsprechung des BGH genügt es jedoch, wenn der Gläubiger die tatsächlichen Umstände kennt, aus denen sich für einen rechtskundigen Dritten der Anspruch ergibt. Bei einem Anspruch aus ungerechtfertigter Leistung liegt die für den Verjährungsbeginn erforderliche Kenntnis des Gläubigers vor, wenn er von der Leistung und vom Fehlen des Rechtsgrunds weiß, d. h. Soweit dem Wortlaut des § 4 Abs. 4 GlüStV 2012 „[d]as Veranstalten und das Vermitteln öffentlicher Glücksspiele im Internet“ den Verstoß gegen das Verbotsgesetz begründet, hatte der Kläger Kenntnis davon, dass die Beklagte Sportwetten angeboten hatte. Auf die Kenntnis des Klägers vom Inhalt bet sportwetten deutschland ohne oasis des § 4 Abs. 4 GlüStV kommt es an sich nicht an, da das Bestehen des gesetzlichen Verbots nicht Gegenstand der maßgeblichen Kenntnis gem.
Warum sich Verluste aus Online-Casinos und Sportwetten zurückholen lassen
hierfür Wertersatz zu leisten. Nach den insoweit nicht angegriffenen und gemäß § 529 Abs. 1 ZPO bindenden Feststellungen des Landgerichts (S. 12 des Urteils) hat die Beklagte einen Betrag in Höhe von 35.834,91 € erlangt. Die Rückforderung ist nicht gemäß § 762 Abs.
3. Ihr Geld zurück erhalten
1 S. 2 BGB ausgeschlossen. Ein Spielvertrag, der gegen ein gesetzliches Verbot verstößt, ist schlechthin nichtig und das auf Grund eines solchen Vertrags Geleistete kann aus dem Gesichtspunkt der ungerechtfertigten Bereicherung zurückgefordert werden. § 762 Abs. 1 S. Im vorliegenden Fall liegt aber die Besonderheit vor, dass Sportwetten gemäß § 4 Abs. 5 bzw. § 10a Abs. 2, 3 i.V.m. §§ 4a ff. GlüStV an sich erlaubnisfähig waren. Mithin gehört der Aspekt des Fehlens einer Erlaubnis zu den anspruchsbegründenden Tatsachen (so auch OLG Köln, Urteil vom 17.11.2023 – 19 U 123/22 –, Rn.
§ Relevante Rechtsgrundlagen des Urteils
Der Zweck von § 4 Abs. 4 GlüStV 2012 würde untergraben, wenn die von den Spielern geleisteten Einsätze gemäß § 817 S. 2 BGB kondiktionsfest wären und deshalb dauerhaft beim Anbieter des verbotenen Glücksspiels verblieben (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 12.04.2024 – 5 U 149/23 – Rn. § 814 BGB steht aus den unter e) genannten Gründen der Rückforderung ebenfalls nicht entgegen.
Bis zu welchem Zeitpunkt können Verluste eingeklagt werden?
Für § 817 S. 1 BGB gilt die Kondiktionssperre des § 814 BGB ohnehin nicht (Grüneberg/Sprau, BGB, 83. Gemäß § 818 Abs. 1, Abs. 2 BGB hat die Beklagte das Erlangte herauszugeben bzw. 47 – 48, juris; s. auch MüKoStGB/Hohmann/Schreiner, 4.
- Überprüfung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) auf mögliche Verstöße gegen Verbraucherschutzrecht.
- Identifikation von technischen Fehlern oder Fehlfunktionen der Wettplattform zum Zeitpunkt der Wette.
- Kontrolle, ob Bonusbedingungen korrekt angewendet und Gewinne korrekt ausgezahlt wurden.
- Prüfen, ob gesetzliche Sperren (z.B. nach § 4a GlüStV) eingehalten wurden.
13, wonach der subjektive Tatbestand des § 285 StGB auch das Fehlen einer behördlichen Erlaubnis umfassen muss). Insoweit hat die darlegungs- und beweisbelastete Beklagten die Angaben des Klägers nicht widerlegen können, dass er im streitgegenständlichen Zeitraum keine Kenntnis von einer möglichen Illegalität der angebotenen Sportwetten hatte. Selbst wenn man davon ausginge, dass Bereicherungsansprüche, die vor dem 01.01.2019 entstanden sind, verjährt sind, hat der Kläger insoweit einen durchsetzbaren Anspruch in gleicher Höhe gemäß § 852 i.V.m. § 823 Abs. 2 BGB (vgl. zur vergleichbaren Problematik bei Online-Casinospielen bzw.
- Sicherstellen, dass alle eigenen Angaben bei der Kontoeröffnung wahrheitsgemäß waren.
- Prüfen, ob der Anbieter eine ausreichende Spielerselbsteinschätzung und Einwilligung eingeholt hat.
- Dokumentation von eventuell irreführender Werbung oder aggressiven Marketingmaßnahmen.
- Festhalten von Gesprächsprotokollen und Aussagen des Supports mit Datum und Uhrzeit.
virtuellen Automatenspielen OLG Stuttgart, Urteil vom 12.04.2024 – 5 U 149/23 –, Rn. Die verfolgten deliktischen Ansprüche unterfallen ebenfalls dem o.g. Verbrauchergerichtsstand, weil dieser auch nichtvertragliche Anspruchsgrundlagen erfasst, soweit sich die Klage allgemein auf einen Vertrag bezieht und eine so enge Verbindung zu diesem Vertrag aufweist, dass sie von ihm nicht getrennt werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 05.10.2010 – VI ZR 159/09, juris Rn. 22 zu einer auf § 823 Abs. 2 BGB, § 32 KWG gestützten Klage; EuGH Urteil vom 02.04.2020 – C-500/18, Reliantco Investments LTD, Rn. Im Streitfall besteht für den Anspruch aus § 823 Abs. 2 BGB i.V.
Welche Anbieter sind betroffen?
Vor diesem Hintergrund erscheinen die Interessen der Beklagten nicht als vorrangig schutzwürdig i.S.v. § 242 BGB, zumal sie selbst den Weg zur Teilnahme an dem Online-Glücksspiel eröffnet und mit der Gestaltung der Internetseiten in deutscher Sprache gezielt deutsche Kunden angesprochen hat und der Kläger bereit ist, sich die Gewinne anrechnen zu lassen. § 817 S. 2 BGB schafft bei einem beiderseitigen Gesetzesverstoß bereits einen angemessenen Ausgleich, so dass das Ergebnis der Anwendung oder Nichtanwendung des § 817 S. 2 BGB in der Regel – so auch hier – nicht über § 242 BGB in sein Gegenteil verkehrt werden darf (so auch OLG Frankfurt a.
Warum jetzt Eile geboten ist?
M., Beschluss vom 08.04.2022 – 23 U 55/21, juris Rn. Dass der Kläger hier ganz bewusst und in Kenntnis der Rechtslage bzw. der Erfolgsaussichten einer Rückforderungsklage das „Geschäftsmodell“ des „Spielens ohne Risiko“ praktiziert hätte, kann vorliegend nicht festgestellt werden. Die Beklagte kann sich nicht für Geldeinsätze bis einschließlich 31.12.2018 gemäß § 214 BGB auf die Einrede der Verjährung berufen. Die regelmäßige dreijährige Verjährungsfrist beginnt gemäß § 199 Abs. mit § 4 Abs. 4 GlüStV 2012 die für die Bejahung des Verbrauchergerichtsstands geforderte enge Verbindung zu dem mit der Beklagten abgeschlossenen Vertrag. Der Kläger verlangt nämlich als Verbraucher von seinem Vertragspartner den diesem vereinbarungsgemäß als Spieleinsatz überlassenen Geldbetrag ersetzt, weil jener den Spielvertrag auf Grund eines gegen ihn gerichteten gesetzlichen Verbots nicht habe abschließen dürfen.
Anwalt für Sportwetten: Geld zurückfordern
von den Tatsachen, aus denen dessen Fehlen folgt. Eine zutreffende rechtliche Würdigung setzt § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB hingegen nicht voraus (vgl. BGH, Urteil vom 01.06. Jedenfalls wäre insoweit der Gerichtsstand nach Art. Nr. 2 ist sowohl der Ort der Verwirklichung des Schadenserfolgs als auch der Ort des für den Schaden ursächlichen Geschehens (st.
- Nutzung von Verbraucherschutzzentralen oder Online-Streitbeilegungsplattformen (OS-Plattform).
- Durchführung eines Mediationsverfahrens, sofern vom Anbieter angeboten.
- Beteiligung an Musterfeststellungsklagen oder Sammelklagen bei systematischen Verstößen.
- Öffentliche Darstellung des Falls in seriösen Verbraucherforen zur Erzeugung von Druck.
Rspr., vgl. etwa EuGH, Urteil vom 09.07.2020 – C-343/19 –, Rn. Da der Kläger von seinem Wohnort aus an den streitgegenständlichen Online-Glücksspielen teilgenommen hat, handelt es sich hierbei sowohl um den Ort der schädigenden Handlung – der Zahlung des Klägers an die Beklagte als Glücksspielanbieterin -, als auch um denjenigen der Verwirklichung des Schadenserfolgs (ebenso OLG Köln, Urteil vom 31.10.2022 – I-19 U 51/22 –, Rn. Schließlich hat sich im vorliegenden Fall bei einem behaupteten Verstoß gegen ein deutsches Schutzgesetz der Schadenserfolg deshalb in Deutschland verwirklicht, weil dies der Ort ist, an dem der Erfolg (hier das unerlaubte Anbieten von Glücksspielen in Deutschland) verhindert werden soll (vgl. BGH, Urteil vom 24.09.1986 – VIII ZR 320/85, NJW 1987, 592 unter III. 3b zur Verletzung weinrechtlicher Vorschriften; für einen Verstoß gegen das Glücksspielrecht von Österreich ebenso OGH, Beschluss vom 22.06.2023, 10 Ob 56/22s; Gebauer/Wiedmann EurZivilR/Geimer, 4.
| Kanzlei (Beispiel) | Schwerpunkt / Besonderheit | Kostenmodell | Erfahrung im Glücksspielrecht |
|---|---|---|---|
| RA Dr. Schmidt & Partner | Spezialisierung auf illegale Auslandsanbieter | Erfolgshonorar (quota litis) möglich | Seit 2005, über 1000 Fälle |
| Kanzlei Wettrecht Berlin | Fokus auf Verstöße gegen Sperr- und Verifizierungspflicht | Festhonorar oder Stundensatz | Seit 2012, spezielle Abteilung |
| Legalbet Rechtsanwälte | Online-Plattform mit großer Fallzahl, hohe Digitalisierung | Kostenlose Erstprüfung, dann Erfolgshonorar | Seit 2018, bundesweit tätig |
| Kanzlei für Verbraucherrecht Mayer | Kombination aus Wett- und allgemeinem Verbraucherschutz | Rechtsschutzversicherung wird genutzt | Seit 2010, breite Praxis |
214; s.
Rückforderung von Verlusten
Zudem konnte für Sportwetten – im Unterschied zu Online-Casino-Spielen – an sich eine Konzession erteilt werden, § 4 Abs. 1, 4 und 5, § 4a Abs. 1 Satz 2 GlüStV 2012. Zwar mag es nicht fernliegen, dass, wer an öffentlichen Glücksspielen teilnimmt, im Wege einer „Parallelwertung in der Laiensphäre“ zumindest die Vorstellung hat, dass solche Glücksspiele einer staatlichen Regulierung unterliegen, mithin erlaubnispflichtig sind. Es kann aber nicht festgestellt werden, dass der Kläger wusste, dass eine solche Erlaubnis fehlte.
Online-Glücksspiel und Bill 55 – wie die Vollstreckung blockiert wird und welche Optionen Geschädigte haben
Schließlich wird fahrlässiges – und somit auch grob fahrlässiges oder leichtfertiges – Handeln des bloßen Teilnehmers am Glücksspiel von § 285 StGB gerade nicht erfasst und ist somit auch nicht im Sinne von § 817 S. 2 BGB mit einem Unwerturteil verbunden (vgl. OLG Köln, Urteil vom 31.10.2022 – I-19 U 51/22, juris, Rn. Die Anwendbarkeit von § 817 S. 2 BGB ist im Streitfall zudem jedenfalls ausgeschlossen, weil nach dessen gebotener einschränkender Auslegung die Kondiktionssperre nicht eingreift, wenn die Aufrechterhaltung des verbotswidrig getroffenen Zustands mit Sinn und Zweck des Verbotsgesetzes unvereinbar ist und deshalb von der Rechtsordnung nicht hingenommen werden kann (BGH, Urteil vom 10.04.2015 – VII ZR 241/13, juris, Rn. auch EuGH, Urteil vom 21.12.2016 – C-618/15, wonach bei einem Verkaufsverbot als Ort, an dem der Schaden eingetreten ist, das Hoheitsgebiet des Mitgliedstaats anzusehen ist, der dieses Verkaufsverbot durch die in Rede stehende Klage schützt und in dessen Hoheitsgebiet der Kläger einen Schaden erlitten zu haben behauptet).
| Dokumententyp | Beschreibung / Inhalt | Zweck / Notwendigkeit |
|---|---|---|
| Kontoauszüge & Transaktionshistorie | Vollständiger Verlauf aller Ein- und Auszahlungen sowie Wetteinsätze | Beweisführung der Höhe der Verluste |
| Kommunikation mit dem Anbieter | E-Mails, Chat-Protokolle, Beschwerde-Schreiben | Nachweis der Auseinandersetzung und von Anbieterverhalten |
| Nachweis über mangelnde Lizenz | Auszug aus der Glücksspielbehörde (z.B. GGL-Liste) | Beweis der Illegalität des Anbieters |
| Screenshot der Werbung / AGB | Irreführende Bonusbedingungen oder falsche Versprechen | Grundlage für Anfechtung wegen Täuschung |
| Persönliche Vermögensaufstellung | Darstellung der finanziellen Situation und Spielsucht-Symptome | Unterstützung bei Klage auf Sittenwidrigkeit (§ 138 BGB) |
Auf das Rechtsverhältnis zwischen den Parteien ist ebenfalls deutsches Deliktsrecht anwendbar.
So geht’s: Geld aus Online-Glücksspielen & Sportwetten zurückholen
2 BGB schließt – bei nicht verbotenem Spiel – die Rückforderung nur aus, soweit sie darauf gestützt wird, dass das Spiel nach § 762 Abs. 1 S. 1 BGB keine Verbindlichkeit begründet hat. Die Bestimmung ist auf Spiele, die bet buchmacherei gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen, nicht anwendbar (vgl. BGH, Urteil vom 12.07.1962 – VII ZR 28/61NJW 1962, 1671; MüKoBGB/Habersack, 8.
Sowohl bei Online Casino als auch bei Sportwetten Geld verloren - Geld zurück in beiden Fällen
Der Rückzahlungsanspruch scheitert auch nicht gemäß § 242 BGB am Verbot des venire contra factum proprium. Eine Rechtsausübung kann unzulässig sein, wenn sich objektiv das Gesamtbild eines widersprüchlichen Verhaltens ergibt, weil das frühere Verhalten mit dem späteren sachlich unvereinbar ist und die Interessen der Gegenpartei im Hinblick hierauf vorrangig schutzwürdig erscheinen (vgl. BGH, Urteil vom 16.07.2014 – IV ZR 73/13, juris Rn. Es mag zwar vordergründig unbillig erscheinen, wenn ein Spieler einerseits die eingeräumten Gewinnchancen realisieren und andererseits Verluste zurückfordern könnte, mithin gleichsam risikolos spielen könnte. Ein Vertrauenstatbestand zugunsten der Beklagten kann aber schon aufgrund ihres eigenen gesetzeswidrigen Handelns nicht angenommen werden.
- Tennis Wettanbieter Vergleich » Die besten Buchmacher für Tenniswetten!
- Online Wetten ohne LUGAS und mit rascher Auszahlung
- Bundesliga Quoten 2025/26 – Wettquoten zum aktuellen Spieltag
- Verluste von Online-Casino zurückholen
- Blackjack online spielen – Casinos, Regeln & Strategien
- Best Casino Betting Sites
- Bonos sin Depósito